Kapelle

Den Abschluss der Räume des östlichen Flügels bildete die neugotische Kapelle, entworfen vom herzoglichen Bauinspektor Leonhard Dorst von Schatzberg.

Sie wurde im Jahr eintausendachthundertneunundvierzig eingerichtet und geweiht. Ein Teil ihrer Ausstattung wurde auf Bestellung von Dorota selbst angefertigt, der Rest waren Geschenke. Unter anderem wurden Skulpturen des Heiligen Karl Borromäus und der Heiligen Elisabeth von Papst Pius dem Neunten zur Kapelle überführt. Der Erzbischof von Paris, Hyacinthe de Quélen, schenkte eine Reliquie der Heiligen Dorothea in einem wunderschönen Gehäuse. Lokale Handwerker fertigten neugotische Wandvertäfelungen an, der Hofmaler und Sekretär der Herzogin, Anton Zimmermann, malte ein Bild der Heiligen Dorothea, und die Buntglasfenster wurden in der Werkstatt von Carl Scheinert in Meißen hergestellt.