Vor einem großen Baum

Die Wiese von Wilhelmina.

Ein weitläufiges Gebiet am Mühlkanal mit besonders schönen Bäumen, von denen wir Reste auf der rechten und linken Seite der Wiese sehen. Vor kurzem wurde ein Stein mit der Inschrift Wilhelmine gefunden, der die Existenz eines solchen Ortes bestätigt. Wilhelmina war die älteste Tochter von Peter Biron, seiner Nachfolgerin und durfte als erste Frau offiziell das Erbe antreten. An dieser Stelle befindet sich heute ein Betonplatz, wo in den fünfziger und sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts Flugmodellwettbewerbe und Motorradwettbewerbe stattfanden. Der Platz wurde von verschiedenen Reenactment-Gruppen genutzt, um zu zeigen, wie die Stadt Żagań und das Kriegsgefangenenlager Stalag Sieben C und Luft Drei befreit wurden. Heute dient er als Ort für Parkseminare, um die Sichtachse von Peter Biron zu enthüllen. Zur Zeit des Hofgärtners Friedrich Teichert wurde ein Durchbruch durch die Bieber-Auen gezogen, der als Sichtachse entlang des gesamten Geländes bis zum Peterhügel (Peterhöhe) im Mittelpark mit einer Breite von mindestens siebzig Metern und einer Länge von eintausendzweihundert Metern diente, die in gerader Linie an der Klippe am gegenüberliegenden Ufer des Hinteren Bieber, auf Höhe des Bahnhofs, enden sollte. Die Linie sollte mit einem Mausoleum enden, in dem Peter Biron, der im tausendachthundert starb, nach seinem Tod ruhen sollte, aber es kam anders, und das Mausoleum und die Gedenktafeln haben die Zeit nicht überdauert. Wenn man weiter in südwestlicher Richtung geht, kommt man zu einem Ort, der besonders wichtig und von der Herzogin Dorothea geschätzt wurde, dem Zatonie-Platz.