Türkisfarbener Saal

In den Jahren zweitausendsieben bis zweitausenddreizehn wurde eine weitere Renovierung des Gebäudes durchgeführt. Das Dach wurde renoviert, abgenutzte Fensterkonstruktionen wurden ausgetauscht, der Kristallsaal wurde renoviert und eine Revitalisierung des Schlossparks wurde durchgeführt. Das Projekt wurde aus EU-Mitteln mitfinanziert. Im Jahr zweitausendneunzehn wurden weitere Arbeiten durchgeführt, um den historischen Charakter des östlichen Flügels wiederherzustellen.

Die Herzogsfamilie organisierte oft gesellschaftliche Treffen, bei denen Jagden in den umliegenden Wäldern stattfanden. Unter anderem zog es den Grafen Hochberg, Herzog von Pszczyna (Schwiegersohn der bekannten Herzogin Daisy von Książ) nach Żagań, der oft hierher kam, um zu jagen. Hier wurden auch Jagdtrophäen ausgestellt.

In Anlehnung an diese Tradition organisieren Jäger aus der gesamten Region seit einigen Jahren die Große Jagd im Żagań-Wald. Jedes Fest beginnt mit einer Hubertusmesse und einem Marsch der Jäger mit den Bannern der Jagdverbände. Die Veranstaltung wird von einer Reihe von thematischen Attraktionen und Ausstellungen begleitet.

Die Trophäen, die jetzt die Wände der Jagdhalle schmücken, sind Geschenke von Jagdvereinen und dem Forstamt von Żagań, die den besonderen Charakter dieses Ortes hervorheben und an die ursprüngliche Dekoration des Kurland-Östlichen Flügels erinnern. Die Ausstellung wird durch Aquarelle ergänzt, die das Aussehen des Korridors in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zeigen.

Im letzten Teil des Korridors, rechts, ist im Deckenbereich eine Erinnerung an die Wendeltreppe, die sich an beiden Enden befand. Vor dem Eingang zur Kapelle ist ein Fragment des Originalfußbodens erhalten geblieben.