Brunnen mit Nereiden und geflügeltem Amor
Der Brunnen mit Nereiden, Delphinen und Eros befindet sich auf der Ostseite des Palastes, am metallenen Treppenabgang zum Park. Zunächst war sie während der Zeit der Herzogin Dorota als Rosetten- und dreistufige Blumenfontäne gestaltet, später im Jahr tausendachthundertneunundsechzig zur "Bündelbrunnen" umgebaut und nach der Einführung der Wasserversorgung zu einer Pokalbrunnen umgestaltet. An derselben Stelle überwachte im Jahr tausendachthundertzweiundsiebzig Moritz Gottgetreu die Realisierung eines neuen Projekts, insbesondere die skulpturale Ausgestaltung des vierten Brunnens vor dem östlichen Flügel. Der Schöpfer war Julius Troschel aus Berlin, der in Rom lebte (zwischen tausendachthundertsechs und tausendachthundertsechsundsechzig). Die erhaltene Skulpturenkomposition besteht aus vier knienden Nereiden - Töchtern des griechischen Meeresgottes Nereus, die eine Schale mit vier Delphinen und einer stehenden Erosfigur, die in ein Horn bläst und in der rechten Hand einen Dreizack hält, mit den Händen stützen. Das spritzende Wasser kam aus den Mäulern der Delphine und aus dem Horn. Der Brunnen war von Blumenrasen umgeben.